Vereinslogo Aero-Club Saarlouis e.V.: Propellerflugzeug im blauen KreisAero-ClubSAARLOUIS E.V. · EDRJ
Fluglehrer beim Außencheck an der Aquila A210 vor Wolkenhimmel

Werde Pilot

Pilotenausbildung im Saarland

PPL(A) oder LAPL(A): Wir begleiten dich Schritt für Schritt vom ersten Mitflug bis zum eigenen Pilotenschein.

KURZ GESAGT

Beim Aero-Club Saarlouis e.V. kannst du die PPL(A) (Privatpilotenlizenz) und die LAPL(A) (Leichtflugzeuglizenz) erwerben – über die ATO des Aeroclub-Saar e. V. am Flugplatz Saarlouis-Düren (EDRJ). Die Ausbildung besteht aus Theorie (online und an Wochenenden) und praktischer Flugausbildung mit erfahrenen Fluglehrern. Realistische Dauer: etwa 12 Monate, in rund 6 Monaten möglich. Starte mit einem Schnupperflug.

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Starte deine Privatpilotenausbildung

Träumst du davon, die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt.

Beim Aero-Club Saarlouis e.V. begleiten wir dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zum Privatpiloten. In einer fundierten theoretischen Ausbildung erlernst du alles, was ein sicherer Pilot wissen muss. Anschließend setzt du dein Wissen in der praktischen Flugausbildung um – begleitet von Fluglehrern, die ihre Leidenschaft für die Fliegerei gerne weitergeben.

Der Moment, in dem du zum ersten Mal selbst das Steuer übernimmst, die Startbahn hinter dir lässt und die Landschaft des Saarlandes unter dir vorbeizieht, ist unbeschreiblich. Spektakuläre Sonnenuntergänge über der Saarschleife, grenzenlose Freiheit über den Wolken oder der Stolz nach deinem ersten Alleinflug – die Privatpilotenausbildung ist weit mehr als nur ein Hobby.

Fluglehrer beim Außencheck an der Propellerspitze der Aquila A210 vor Wolkenhimmel

Lizenzen

PPL(A) oder LAPL(A) – welche passt zu dir?

Beide Ausbildungen bestehen aus Theorie und Praxis und führen in die Welt der Motorflugzeuge. Sie unterscheiden sich in Umfang, Möglichkeiten und Aufwand.

MerkmalPPL(A)LAPL(A)
NamePrivate Pilot Licence (Aeroplanes)Light Aircraft Pilot Licence (Aeroplanes)
GültigkeitWeltweit anerkannt, Lizenz lebenslangEuropäisch, Lizenz dauerhaft
FlugzeugeVerschiedene Typen, mit Zusatzberechtigungen (Ratings) erweiterbarBis 2 t Abfluggewicht
Personen an BordPassagiere nach BerechtigungMaximal 4 Personen an Bord
Mindestflugstunden (EU)45 Stunden30 Stunden
ZusatzberechtigungenNachtflug, IFR, Schlepp, Mehrmotor, TMG u. a.Keine IFR, keine Lehrberechtigung
AusbildungsaufwandUmfangreicher, mehr ErfahrungGeringer, oft kostengünstiger
Erhalt der LizenzKlassenberechtigung alle 2 Jahre verlängern: 12 h (davon 6 h PIC), 12 Starts/Landungen, 1 h Training mit FluglehrerIn 24 Monaten: 12 h, 12 Starts/Landungen, 1 h Training mit Fluglehrer

Zum Lizenz-Finder

Flugprofil

So läuft die Ausbildung ab

01

Theorie

Das lernst du am Boden

Die Theorie bildet die Grundlage für sicheres Fliegen – online über das Lernportal der Flugschule und an Präsenztagen am Wochenende. Im Winter, wenn weniger geflogen werden kann, ist sie der ideale Einstieg.

  • Luftrecht
  • Navigation
  • Meteorologie
  • Aerodynamik
  • Flugzeugtechnik
  • Flugleistung & Flugplanung
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Kommunikation / Flugfunk

Praxis

Das lernst du in der Luft

Hier geht es ins Cockpit. Gemeinsam mit einem Fluglehrer lernst du Schritt für Schritt:

  • Starten und Landen
  • Sichere Flugzeugführung
  • Platzrunden
  • Navigation und Überlandflüge
  • Funkverkehr
  • Verhalten in Notfällen
  • Wetterbeurteilung in der Praxis
  • Selbstständiges Fliegen („Solo“)

Mindestens 45 Flugstunden (PPL(A)) bzw. 30 (LAPL(A)) – je nach Lernfortschritt können zusätzliche Stunden sinnvoll oder notwendig sein.

Platzrunde · Interaktiv

So fliegt man eine Platzrunde

Hier lernst du Starten und Landen: Tippe auf einen Abschnitt oder lass das Flugzeug fliegen. Beispiel: Linksplatzrunde für Piste 07.

0725

Schematische Darstellung. Typisch ist eine Platzrunde in ca. 1.000 ft über Grund; für EDRJ gelten die Verfahren aus AIP und Flugplatzinformation.

Voraussetzungen

Deine Pre-Flight-Checkliste

Von der Idee zur Lizenz: Diese Punkte gehören zum Weg. Der Aero-Club hilft dir bei jedem Schritt.

Nach EU-Recht darfst du ab 16 Jahren allein fliegen; die Lizenz gibt es ab 17. Ein Medical bestätigt deine Tauglichkeit, die ZÜP deine Zuverlässigkeit. Alle Details bespricht dein Fluglehrer individuell mit dir.

  • MedicalFliegerarzt
  • Zuverlässigkeitsprüfung (ZÜP)Luftsicherheitsbehörde
  • SprechfunkzeugnisFlugfunk-Prüfung
  • TheorieOnline + Wochenenden
  • PraxisLehrerflüge · Solo · Überland
  • PrüfungenTheorie + Praxis
  • LizenzPPL(A) / LAPL(A)

Gültigkeit & Verlängerung

Wie bleibt deine Lizenz aktiv?

PPL(A): Die Lizenz ist lebenslang gültig, Klassenberechtigungen (z. B. SEP oder TMG) müssen regelmäßig verlängert werden. In den letzten 12 Monaten brauchst du mindestens 12 Flugstunden (davon 6 als verantwortlicher Pilot), 12 Starts und Landungen und 1 Stunde Auffrischungsschulung mit Fluglehrer. Läuft eine Berechtigung ab, genügt ein Prüfungsflug („Proficiency Check“).

LAPL(A): Kein klassisches Verlängern – du musst innerhalb von 24 Monaten 12 Flugstunden, 12 Starts und Landungen und 1 Stunde Auffrischungsschulung nachweisen. Fehlendes kann mit einem Fluglehrer nachgeholt werden.

Tipp: Ultraleicht-Flugstunden können teilweise angerechnet werden – eine UL-Lizenz kann die laufenden Flugkosten senken.

Fliegen lernt man gemeinsam

Keine anonyme Flugschule

Bei uns erwartet dich eine Gemeinschaft von Menschen mit derselben Leidenschaft. Man unterstützt sich, tauscht Erfahrungen aus und verbringt oft weit mehr Zeit zusammen als nur in der Luft. Und noch etwas Wichtiges: In der Fliegerei wird traditionell geduzt – deshalb machen wir das auch so.

Aquila A210 im geöffneten Hangar am Flugplatz Saarlouis-Düren

FAQ

Fragen zur Pilotenausbildung

Wie werde ich Privatpilot im Saarland?

Am Flugplatz Saarlouis-Düren (EDRJ) bildet der Aero-Club Saarlouis e.V. zur Privatpilotenlizenz PPL(A) und zur Leichtflugzeuglizenz LAPL(A) aus. Der Weg: Schnupperflug mit einem Fluglehrer, Anmeldung, Theorie (online und an Wochenenden) und praktische Flugausbildung mit Alleinflug, Überlandflügen und Prüfungen. Mehr dazu auf der Seite Pilotenausbildung.

Wie lange dauert die Pilotenausbildung?

Schnelle Schüler schaffen die Privatpilotenausbildung in rund 6 Monaten, realistischer und entspannter sind etwa 12 Monate. Die Dauer hängt von Wetter, Verfügbarkeit des Flugzeugs, persönlicher Fitness sowie beruflicher und privater Zeitplanung ab – der Aero-Club passt die Ausbildung flexibel an deinen Alltag an.

Was ist der Unterschied zwischen PPL(A) und LAPL(A)?

Die PPL(A) ist die weltweit anerkannte Privatpilotenlizenz mit den größten Möglichkeiten (Passagiere, Zusatzberechtigungen wie Nachtflug, IFR oder Schleppflug). Die LAPL(A) ist die europäische Leichtflugzeuglizenz: kleinerer Ausbildungsumfang, Flugzeuge bis 2 Tonnen, bis zu vier Personen an Bord, privat innerhalb Europas. Die LAPL(A) lässt sich später jederzeit zur PPL(A) erweitern. Der Lizenz-Finder hilft bei der Entscheidung.

Wie viele Flugstunden braucht man für den Pilotenschein?

Nach EU-Recht (Part-FCL) sind für die PPL(A) mindestens 45 Flugstunden und für die LAPL(A) mindestens 30 Flugstunden vorgeschrieben – jeweils mit Lehrerflügen, Alleinflügen und Überlandflug. Je nach Lernfortschritt können zusätzliche Stunden sinnvoll oder nötig sein.

Was kostet ein Pilotenschein?

Die Gesamtkosten hängen vor allem von der Zahl der Flugstunden ab, die du bis zur Prüfungsreife brauchst, dazu kommen Theorie, Prüfungsgebühren, Medical und Zuverlässigkeitsüberprüfung. Die aktuellen Stundensätze und eine realistische Kostenspanne nennen dir die Fluglehrer des Aero-Clubs im persönlichen Gespräch – am besten direkt beim Schnupperflug. Die LAPL(A) ist durch ihre geringere Mindeststundenzahl oft günstiger.

Wie läuft die Theorie ab?

Die Theorie läuft online über das Lernportal der Flugschule und zusätzlich an Präsenztagen an den Wochenenden. Fächer sind Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Aerodynamik, Flugzeugtechnik, Flugleistung & Flugplanung, menschliches Leistungsvermögen sowie Kommunikation/Flugfunk. Im Winter, wenn weniger geflogen werden kann, ist das der ideale Einstieg.

Kann ich mit Höhenangst Pilot werden?

Ja, das ist möglich. Flugschüler Marc hatte Höhenangst, machte drei Schnupperflüge und brauchte nach eigener Aussage etwa 15 Flugstunden, bis sie ihn in der Ausbildung nicht mehr behinderte. Seine Geschichte findest du unter In 365 Tagen zum Privatpiloten. Wichtig: Sprich vorher offen mit deinem Fluglehrer und mach einen Schnupperflug.

Ab welchem Alter kann ich mit der Ausbildung beginnen?

Nach EU-Recht darf allein ab 16 Jahren geflogen werden, die Lizenz (PPL(A) und LAPL(A)) wird ab 17 Jahren erteilt. Eine Obergrenze gibt es nicht – entscheidend ist die fliegerärztliche Tauglichkeit. Alle Details besprechen die Fluglehrer individuell mit dir.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Typischerweise benötigst du ein gültiges flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis (Medical, ausgestellt von einem Fliegerarzt), eine bestandene Zuverlässigkeitsüberprüfung der Luftsicherheitsbehörde (ZÜP), ein Sprechfunkzeugnis sowie die theoretischen und praktischen Prüfungen. Der Aero-Club unterstützt dich beim Weg durch diese Schritte.

Wie bleibt die Lizenz gültig?

Die Lizenz selbst ist lebenslang gültig. Bei der PPL(A) müssen die Klassenberechtigungen (z. B. SEP oder TMG) regelmäßig verlängert werden: in den letzten 12 Monaten 12 Flugstunden (davon 6 als verantwortlicher Pilot), 12 Starts und Landungen und 1 Stunde Auffrischungsschulung mit Fluglehrer. Bei der LAPL(A) zählen innerhalb von 24 Monaten 12 Flugstunden, 12 Starts und Landungen sowie 1 Stunde Auffrischungsschulung.

Kann ich Ultraleicht-Flugstunden anrechnen lassen?

Ja, teilweise. Flugstunden auf Ultraleichtflugzeugen können inzwischen auf die Erfahrungszeiten für PPL(A) oder LAPL(A) angerechnet werden. Eine zusätzliche UL-Lizenz kann daher helfen, die laufenden Flugkosten zu senken und mehr Flugerfahrung zu sammeln.

Dein Traum vom Fliegen beginnt hier

Bereit zum Abheben? Komm vorbei, lerne uns kennen und starte vielleicht schon bald deine eigene Reise Richtung Cockpit.