FluglehrerOliver Henke
Cheffluglehrer · Prüfer (FE) · 1. Vorsitzender- Wie bist du zur Fliegerei gekommen?
- Ich hatte das Gen irgendwie im Blut, obwohl keiner in meiner Familie etwas mit der Fliegerei zu tun hatte. Mit 6 bekam ich mein erstes Gummimotor-Modellflugzeug, mit 11 begann ich mit der „richtigen“ Modellfliegerei und mit 17 mit dem Segelfliegen.
- Was fasziniert dich bis heute?
- Es ist für mich eine der letzten verbliebenen Freiheiten, die wir Menschen haben – trotz aller Vorgaben und Einschränkungen, z. B. durch die Luftraumstruktur.
- Besonderster Flug?
- Mein erster großer Auslandsflug 1991: eine Morane von Saarbrücken ins spanische Fuentemilanos überführt – Navigation nur mit Karte, Kompass und Stoppuhr, GPS gab es noch nicht.
- Was macht eine gute Ausbildung aus?
- Das Grundhandwerk des Fliegens zu trainieren und 100 % zu verstehen, welche physikalischen Vorgänge am Flugzeug ablaufen – nur dann wird man ein sicherer Pilot. Bei uns ist noch nie ein Flugschüler in den vergangenen Jahren durch eine Prüfung gefallen.
- Fensterplatz oder Cockpit?
- Wenn immer möglich: Cockpit!
- Lieblingsroute?
- Nach Ampuriabrava in Katalonien – und der kurze Hüpfer nach Idar-Oberstein zum Schwenkbraten-Essen.
- Was gehört in die Flugtasche?
- Aktuelle Karten (auch von Regionen, in die ich heute nicht fliege), Ersatzbatterien für den Kopfhörer und mehrere Reserve-Kugelschreiber.








